Willkommen in Lorsbach, der Perle der Nassauischen Schweiz!


Die Geschichte unserer Gemeinde ist abwechslungsreich!
Die beiden folgenden
Berichte stammen aus den Federn von Herbert Els und Trude Dorsch, veröffentlicht anlässlich des 75. Jubiläums der Gemeinde in Lorsbach im Jahre 2004:


Vom Anfang der Evangelischen Gemeinschaft in Lorsbach (Herbert Els)
Nach dem ersten Weltkrieg und in der Zeit der Inflation und des so genannten „passiven Widerstandes“ bestand in Lorsbach eine geistlich- und glaubensarme Zeit.
Die Gottesdienste der Evangelischen Landeskirche im Gemeindebezirk Lorsbach – Langenhain waren außer an Festtagen, schlecht besucht. Hauskreise und Bibelstunden gab es nicht.
Aber es gab noch einige gläubige Menschen, besonders Frauen, in Lorsbach, die sich in den Jahren 1926 / 27 einmal in der Woche in den Häusern versammelten zum Singen und Beten und um Gottes Wort zu betrachten. In dieser Zeit fand auch einmal eine Evangelisation, getragen von der damaligen Evangelischen Gemeinschaft in Frankfurt-Höchst, statt, in der auch einige Frauen von Lorsbach zum Glauben kamen. Diese setzten sich dafür ein, dass der Prediger, Pastor Otto Gähr, nach Lorsbach eingeladen wurde, um hier Bibelstunden zu halten.
Es kamen immer mehr gläubige Menschen hinzu, so dass die Räumlichkeiten in den Häusern zu klein wurden.
So wurde im Jahr 1927 erstmals eine Bibelstunde und Evangelisation im kleinen Saal des ehemaligen „Frankfurter Hofs“ in der Hofheimer Straße gehalten. Die Besucher, darunter auch einige Geschwister aus Hofheim und Frankfurt-Höchst, kamen regelmäßig dorthin, bis uns die Mutter Rühl im Jahre 1932 die ehemalige Mühle hinter ihrem Haus zur Verfügung stellte, in der dann der Gemeindesaal durch fleißige und hilfsbereite Gemeindemitglieder und Freunde hergerichtet wurde.
Es begann ein segensreiches Gemeindeleben unter Pastor Zaiser, und es wurde jährlich einen Evangelisation oder Bibelwoche abgehalten, in denen einige Menschen zum Glauben kamen. Es entstanden auch ein Gemeindechor, ein Jugendkreis und eine Sonntagschule.
Zur Gemeinde gesellte sich, auch bedingt durch Zuzug von Evakuierten und Heimatvertriebenen, weitere Personen hinzu.
Die Gemeindepastoren der Evangelischen Gemeinschaft aus Frankfurt hielten die Gottesdienste und Bibelstunden – zum Segen für viele Menschen.
Nach der Vereinigung mit der Methodistenkirche (1968) hat sich wenig geändert. Fast 50 Jahre war die Gemeinde im Saal der ehemaligen Mühle untergebracht, bis das Gelände von den Nachkommen von Frau Rühl verkauft oder verpachtet wurde.
Im Jahre 1979 konnten wir, etwas verspätet, das 50jährige Bestehen der Gemeinde im Gemeindezentrum der Stadt Hofheim-Lorsbach feiern.

Die Zeiten danach bis heute (Trude Dorsch)
Als im Jahre 1981 die ehemalige Mühle abgerissen wurde und ein Supermarkt entstand, war der Enkel von Frau Rühl bereit, uns in dem Gebäude einen neuen Gemeindesaal einbauen zu lassen; aber die Mietkosten waren für unsere kleine Gemeinde nicht tragbar, und so wurden wir in den Räumen der Boje (biblisch orientierte Jugend am Evangelium) zur Untermiete aufgenommen.
Deren Räume befinden sich auf dem Gelände der Familie Fuchs, waren von der Boje (einer Gruppe meist junger Leute verschiedener Konfessionen und lebendigen Glaubens) rustikal ausgebaut worden und weithin als „die Scheune“ bekannt.
Im Jahre 1993, als diese Räumlichkeiten der Boje zu klein wurden und sie sich eine neue Bleibe suchten, wurden wir Hauptmieter der Scheune so wie der sich im Wohnhaus nebenan befindenden Teestube. Nun konnten wir den Saal nach unseren Vorstellungen einrichten und es begann eine groß angelegte Umbauphase, die überwiegend in Selbsthilfe geleistet wurde. Am 14. September 1997 konnten wir den neuen Saal mit einem Dankgottesdienst einweihen.
Als dann die Erlöserkirche in Frankfurt, zu deren Bezirk wie bis dahin gehörten, aufgelöst und verkauft wurde, fand am 1. Juli 1998 die Zusammenlegung unserer Gemeinde mit der Rufergemeinde in Frankfurt-Höchst statt.
Nun feiern wir am 25. April 2004 das 75jährige Bestehen der Gemeinde in Lorsbach.

Das war der Chronikbericht
Von der Gemeindegeschicht’
Aus den vergangenen Tagen
Sonst ist nichts mehr zu sagen.



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